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Die Hauptstadt und zugleich die größte Stadt Spaniens: Madrid. Wo niemand vor 22h zu Abend isst und zum Tagesanbruch die Menschen entweder ins Bett gehen oder zur Arbeit. Und wo das schönste Museumstrio von ganz Europa zu finden ist.
> Das goldene Kunstdreieck von Madrid
> In der Nacht beginnt das Leben in Madrid
> Stierkämpfe in Madrid
> Köstliches Essen in Madrid
Das goldene Kunstdreieck von Madrid
Das künstlerische Madrid ist (viel) mehr als diese drei Museen, aber dieses Trio gibt den Ton auf internationaler Ebene an, also dürfen Sie dieses definitiv nicht verpassen. Das Museo del Prado (mit klassischen Arbeiten von Deigo Velázquez und Franciscio Goya), das Museum Thyssen-Bornemisza (mit einem Mix aus moderner und klassischer Kunst von einer privaten Kollektion) und das Museum Reina Sofía (mit moderner Kunst und u.a. dem Guernica von Pablo Picasso). Andere Museen welche auch einen Besuch wert sind, sind das Nationale Archäologie Museum, das José Padilla Museum, das Medizinisch Anthropologische Museum und das Manuel Benedito Museum. Auf jeden Fall ist das ziemlich viel für ein Wochenendtrip nach Madrid, aber wenn man sich auf die ersten drei konzentriert, erhält man einen guten Ausgleich zum glänzenden Nachtleben von Madrid, welches auf jeden Fall auch Ihre Aufmerksamkeit erhalten sollte.
In der Nacht beginnt das Leben in Madrid
Sogar im Rest von Spanien ist Madrid für seine große Anzahl an Bars, Clubs und Diskotheken bekannt. Madrid hat mehr als 14.000 Bars, Clubs, Restaurants und Discos. Und das ist mehr als Sie in den meisten anderen Städten der Welt finden werden. Der typische junge Madrider tanzt und trinkt bis spät in die Nacht, isst ein paar süße, frittierte „churros“, duscht sich und geht dann zur Arbeit. Sieben Tage in der Woche sind die Straßen von Madrid voll von Menschen: jung, alt, Touristen oder Einwohner, jeder genießt das umfangreiche Straßenleben. Die meisten Bars, Discos und Clubs befinden sich in den Bezirken Chueca und Malasaña. Gute Straßen zum Ausgehen im Zentrum sind Calle Bilbao, Tribunal und Alonso Martinez, aber auch der Stadtteil Moncloa im Westen von Madrid. Die Bezirke Sol und Las Huertas um den Zentrum herum sind während der Nacht genau so belebt wie am Tag.
Stierkämpfe in Madrid
Madrid hat die größte Stierkampfarena von Spanien, welche heißt „Las Ventas“. Die Arena wurde 1931 eröffnet und kann bis zu 25.000 Zuschauer, die den Stierkampf gespannt verfolgen, aufnehmen. Von März bis Juni, während der so genannten „San Isidro“ Periode von Madrid, finden jeden Tag Stierkämpfe statt. Während der restlichen Saison bis Oktober nur sonntags. Heutzutage wird die Arena auch für andere Veranstaltungen, wie Musikkonzerte, genutzt. Trotz Protesten aus anderen Teilen von Spanien (Barcelona) und anderen Ländern, gibt es zurzeit keine Pläne die Stierkämpfe zu stoppen.
Köstliches Essen in Madrid
Madrid hat seine eigene traditionell spanische Küche, welche ziemlich anders ist, als die Küche im restlichen Spanien. Fleisch und Fisch, viele Hülsenfrüchte, Eiern, unzählige verschiedene Arten von Würsten und viele Eintöpfe. Das „cocido madrilène” ist das traditionellste Beispiel für einen typischen Madrider Eintopf. Das Essen in Restaurants ist sehr „casera“, in anderen Worten Hausmannskost. Es heißt, dass das Essen frisch zubereitet ist und in den meisten Fällen mit spanischen Produkten zubereitet. In Madrid werden die typischen spanischen Tapas noch auf die traditionelle Art gegessen: gratis mit einem Getränk.
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